Wir über uns
  Team
  Prinzipien
  Aktuell
  15 Jahre Gewaltschutzgesetz
 

Archiv
  Tätigkeitsberichte
  Status und Finanzierung
  Wegbeschreibung
 

Gewaltformen
 
Unser Angebot
  Beratung bei
    Gewaltsituationen
  Stalkingberatung
  Prozessbegleitung
  Schulungstätigkeit
  Newsletter
 


Rat und Hilfe

  Sicherheitsvorkehrungen
  Beratungsverlauf
  Informationsmaterialien
 
Kontakt
  GewaltschutzzentrumOÖ
  Regionalstellen
  Andere Bundesländer
 
Adressen
  Einrichtungen für Frauen
    und Kinder bei Gewalt
  Weitere Links
     
 
 
GEWALTSCHUTZZENTRUM OÖ
 
Stockhofstraße 40, 4020 Linz
Tel.: 0732/60 77 60, Fax: DW 10

ooe@gewaltschutzzentrum.at


zur Startseite

Opferrechte im Strafprozess

Alle im Strafverfahren tätigen Behörden (Polizei, Staatsanwaltschaften Strafgerichte) sind verpflichtet,

 

  • auf die Rechte und Interessen der verletzten Person angemessen Bedacht zu nehmen,
  • die Verletzten über ihre Rechte im Strafverfahren und die Möglichkeit, Entschädigung zu erhalten, zu informieren,(z.B. Akteneinsicht, Schadenersatz und Schmerzengeldansprüche),
  • Opfer einer strafbaren Handlung während des Verfahrens mit Achtung ihrer persönlichen Würde zu Behandeln und berechtigte Interessen an der Wahrung Ihres höchstpersönlichen Lebensbereiches zu beachten. Dies betrifft z.B. die Preisgabe von ldentität, Weitergabe von Lichtbildern usw.
  • Opfer von sexueller Gewalt darüber zu informieren, dass sie die Beantwortung von Fragen aus ihrem höchstpersönlichen Lebensbereich und eine Schilderung von Einzelheiten der strafbaren Handlung verweigern können. Betroffene können verlangen, im Verfahren auf schonende Weise befragt zu werden, sowie die Öffentlichkeit in der Hauptverhandlung auszuschließen.
  • Die verletzte Person muss von einer Einstellung des Verfahrens oder einer diversionellen Maßnahme (Erledigung mit Geldbuße, gemeinnütziger Leistung, Probezeit oder außergerichtlichem Tatausgleich) informiert werden.
  • Opfer mit Sprachproblemen haben Anspruch auf Übersetzungshilfe.
  • Opfer haben von Amts wegen das Recht auf unverzügliche Verständigung, wenn der Täter aus der Untersuchungshaft entlassen wird, auch darüber, wenn dem Täter bestimmte Weisungen erteilt wurden, z.B. die Weisung, sich dem Opfer nicht zu nähern.
  • Opfer von Gewalt, gefährlichen Drohungen und Sexualdelikten haben Anspruch auf psychosoziale und juristische Prozessbegleitung.


Folder - Download